Wildnis ist Frieden - Heimkehr ins Paradies

Natur – Leben

 

Natur ist alles – alles lebt, ist untrennbares, bedingungsloses Leben, lebendige, paradiesische Wildnis.

 

Alles ist alles, alles ist in allem, alles kann in allem erschaut werden, nichts kann getrennt, geteilt werden, keine Grenzen, kein Ich und das Andere, kein Ich und Du, kein Mein und Dein, kein Besitz.

 

Alles ist ein grosses Ganzes, ist Leben und für Leben gibt es viele Namen – Natur, Wildnis, Liebe, Gott, grosses Ganzes, Universum, Bewusstheit, Licht, Energie, grosses Geheimnis... doch egal welchen Namen wir benutzen, es ist immer Leben und egal was wir machen, glauben, denken, fühlen, sagen, egal was wir auch tun, es ist das Leben, ist Leben, ist Natur.

 

Wo wir auch sind, wo wir auch hingehen, was wir auch tun, wir begegnen immer Lebewesen, begegnen immer uns selbst, begegnen immer dem Leben, der Natur. Und so tun wir das, was wir uns selbst antun, auch anderen an und was wir anderen antun, tun wir uns selbst an.

 

Bekämpfen wir andere, oder was anderes, so bekämpfen wir uns selbst, fällen wir einen Baum, so fällen wir uns selbst, töten wir ein Tier, so töten wir uns selbst... lieben wir uns selbst, so lieben wir auch alles andere, helfen wir anderen, so helfen wir uns selbst, schenken wir etwas, so beschenken wir uns selbst... spüren wir den Wind, so spüren wir uns selbst, trinken wir Wasser, so trinken wir uns selbst, atmen wir die Luft, so atmen wir uns selbst, gehen wir einen Weg, so begehen wir uns selbst...

 

Leben wir, so lieben wir und wer liebt, der vertraut – die Nebel lichten sich, der Blick wird frei, frei für das Unendliche, für das Unbeschreibliche, das Paradiesische, das Ursprüngliche, das Ewigliche...

 

So löst sich auf was nie existiert hat, unser Ich und somit unsere Verwirrung, die Identifizierung mit der Dualität, der Trennung – die Natur erscheint so wie sie ist und nicht mehr wie wir sie sehen sollen, sehen wollen. Das Leiden, unser Leiden ist vorbei – das Kämpfen und Bekämpfen ist zu ende, kein Konkurrieren, keine Schuld und Schuldigen mehr, kein Müssen, kein Funktionieren...

 

Und unsere dualistische und somit unheil bringende, kalte, herzlose Wissenschaft mit ihrer Vorstellung von Realität, von Normalität, verschwindet dorthin, wo sie hergekommen ist, ins Land der Illusionen und Fiktionen.

 

Wildnis wagen heisst, die Liebe und somit die Lebendigkeit erwachen lassen – dem Ungewissen vertrauen.“

Top